Dienstag, 15. September 2009

Wettlauf um Bodenschätze

Erdölkonzerne sehen durch das stark schmelzende Eis schon Chancen auf eine rasche Ausbeute der gewaltigen Erdölvorräte am Nordpol. Wissenschaftliche Forschungen amerikanischer Geologen bestätigen riesige Erdölvorkommen unter dem Eis des Poles.
Ganz neu sind die Expertisen der US-Forscher nicht, denn auch sie stützen sich auf bereits existierende Messungen der angrenzenden Staaten - und dabei werden Unterschiede in der Qualität der Daten offensichtlich.
Vor allem das Gebiet um Ostgrönland ist aufgrund der Eisschicht nur rudimentär ausgewertet. Deutlich wird nach den jüngsten Untersuchungsergebnissen, dass die Erdöllagerstätten direkt am Nordpol sich nicht lohnen. Der Aufwand ist zu groß. Die Resultate zeigen, dass die Geologie am Nordpol im Hinblick auf Öl nicht interessant ist.

Mittwoch, 4. März 2009

Reise zum Südpol - Tourismus schwächelt

Die Wirtschaftskrise zeigt erste Auswirkungen auf den Tourismus. Reisen zum Südpol sind zwar heiß begehrt, aber verhältnismäßig teuer. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun dazu geführt, dass die Zahl der Antarktis-Besucher im Südsommer 2008/2009 massiv zurückgegangen ist. Waren es 2007/2008 noch insgesamt 46.000 Reisende, werden die aktuellen Besucherzahlen auf nur 36.000 geschätzt. Für Ökologen, die vor den negativen Folgen der stetig steigenden Besucher warnen, sind dies gute Nachrichten.

Die Saison werde schwach laufen, schreibt die International Association of Antarctica Tour Operators IAATO http://www.iaato.org . Man gehe davon aus, dass 2010 wieder ein leichter Anstieg erfolgen werde. Bis 2011 oder 2012 werde es keine Rekordauslastung geben. Umweltschützer haben schon seit Jahren vor einer größeren Katastrophe in der ökologisch sensiblen Südpol-Region gewarnt. Je mehr Schiffe in den Gewässern um die Antarktis unterwegs sind, desto eher steigt das Risiko, dass es zu einer folgenschweren Kollision oder einem Untergang komme, warnt indes Jon Bowermaster vom National Geographic Society Expedition Council. "Typisch für diese Region sind schnell wechselnde Wetterbedingungen und andere unvorhersehbare Ereignisse. Dazu kommen noch große Distanzen zwischen den Landmassen, die eine Evakuierung schwierig gestalten."

Freitag, 26. Dezember 2008

Kalender 2009

Das ganze Jahr Urlaub machen mit dem "Harenberg Reise-Kalender"
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Auf den Vorderseiten: 313 faszinierende Bilder des Tages - Klares Kalendarium - Kurze Bilderklärungen. Auf den Rückseiten: Hintergrundinformationen zum Bild des Tages - Sternzeichen und Namenspatrone - Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond. Der Serviceteil im Anhang: Register mit allen Einzelthemen des jeweiligen Kalenders - Übersichten für das laufende und das folgende Jahr - Schulferien für Deutschland und Österreich.



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Freitag, 14. November 2008

Eis in der Arktis schmilzt

Erdklima: Eis in der Arktis schmilzt: "Das Jahr 2008 stützt nach Angaben der NOAA diesen Trend des Abschmelzens ebenfalls, die Eisfläche war im September nur geringfügig größer als im Jahr davor. Auch die alljährlich über den Winter bis März wachsende Eisfläche wurde in den vergangen Jahrzehnten kleiner. Zugleich ziehen sich die Grönlandgletscher zurück. Das Eis sei um 100 Kubikkilometer geschrumpft und habe daher mit den größten Anteil am Meeresspiegelanstieg. Der Meeresspiegel erhöht sich in der Arktisregion um etwa 1,9 Millimeter pro Jahr."

Samstag, 20. September 2008

Vermessung des Eises an den Polkappen mittels Satteliten

Satellitentechnik macht es möglcih. Das Eis an Nord- und Südpol wird vermessen.
Der Satellit heißt CryoSat-2 und ist endlich fertig!
CryoSat-2 soll aus dem All die Dicke des Eises an Nord- und Südpol vermessen. Vor dem Start wird jetzt in Ottobrunn bei München getestet, ob CryoSat-2 wirklich weltraumtauglich ist.
Vorgänger CryoSat-1 war ein Blindgänger
Eigentlich sollte sich schon 2005 CryoSat-1 auf den Weg in den Weltraum machen. Doch die Trägerrakete, die den Satelliten ins All bringen sollte, stürzte am 8. Oktober 2005 kurz nach dem Start zwischen Grönland und Nordpol ins Meer. Wenige Monate später gab die Europäische Weltraumorganisation ESA den Auftrag für einen neuen, verbesserten Satelliten, eben CryoSat-2.
Gutes Gelingen, CryoSat-2
Die Daten, die CryoSat-2 sammelt, sollen Aufschluss darüber geben, ob und wie viel von den Eismassen in der Antarktis, in Grönland und am Nordpol schmilzt. Bisher gibt es aus den Gebieten um die Polkappen nur punktuelle Daten, wie dick das Eis ist.
CryoSat-2 könnte mit seinem Radarsystem erstmals einen globalen Überblick geben.