Satellitentechnik macht es möglcih. Das Eis an Nord- und Südpol wird vermessen.
Der Satellit heißt CryoSat-2 und ist endlich fertig! CryoSat-2 soll aus dem All die Dicke des Eises an Nord- und Südpol vermessen. Vor dem Start wird jetzt in Ottobrunn bei München getestet, ob CryoSat-2 wirklich weltraumtauglich ist.
Vorgänger CryoSat-1 war ein Blindgänger
Eigentlich sollte sich schon 2005 CryoSat-1 auf den Weg in den Weltraum machen. Doch die Trägerrakete, die den Satelliten ins All bringen sollte, stürzte am 8. Oktober 2005 kurz nach dem Start zwischen Grönland und Nordpol ins Meer. Wenige Monate später gab die Europäische Weltraumorganisation ESA den Auftrag für einen neuen, verbesserten Satelliten, eben CryoSat-2.
Gutes Gelingen, CryoSat-2
Die Daten, die CryoSat-2 sammelt, sollen Aufschluss darüber geben, ob und wie viel von den Eismassen in der Antarktis, in Grönland und am Nordpol schmilzt. Bisher gibt es aus den Gebieten um die Polkappen nur punktuelle Daten, wie dick das Eis ist.
CryoSat-2 könnte mit seinem Radarsystem erstmals einen globalen Überblick geben.
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